Die Verbindung zwischen der pakistanischen und der nordindischen Küche ist eng. Jedoch sind kulinarische Unterschiede innerhalb Pakistans selbst zu beobachten. Die Küche im Westen und Südwesten Pakistans ist traditionell sehr scharf. Im Norden und Nordwesten dagegen sind die Gerichte kaum scharf gewürzt.

Der größte Unterschied zur Küche in Indien besteht darin, dass in Pakistan viel mehr Fleisch gegessen wird. Das liegt daran, dass der Hauptteil der pakistanischen Bevölkerung muslimischen Glaubens ist. Im Gegensatz zum hinduistischen Glauben in Indien ist der muslimische Glaube weit weniger streng bezüglich dessen.

Die typischen Alltagsgerichte der Pakistanis sind Curries aus verschiedenen Gemüsesorten, vorrangig Blumenkohl, Auberginen, Karotten oder Spinat. Hülsenfrüchte zählen ebenfalls zum Alltagsessen der Pakistanis. Üblich ist ebenfalls, dass alle Gerichte mit Brot serviert werden, es sei denn, sie sind mit Reis zubereitet. Gegessen wird nur mit der rechten Hand, da die linke Hand als unrein gilt.

Gegrillte Fleischstücke am Spieß – Kebabs – sind neben den Curries ebenso wichtig in der pakistanischen Kochkultur. Die Kebabs gibt es in verschiedenen Ausführungen, wofür hauptsächlich Geflügel-, Lamm- und Hammelfleisch verwendet wird.

Verschiedenste süße Desserts sind ebenfalls in der pakistanischen Küche allgegenwärtig, unter anderem „Kheer“ – der süße Reispudding. Das Nationalgetränk ist der Tee. Der „Kashmiri Chai“ steht dabei für eine der ganz besonderen Teesorten.

In der Folge sollen die weiteren Beiträge zum Thema „Küche“ verschiedenste pakistanische Gerichte darstellen und zum Nachkochen animieren! Viel Spaß dabei!