Pakistans Landschaft ist durch eine imposante Berglandschaft geprägt. Der Karakorum grenzt an den Westhimalaya und bilden zusammen ein gewaltiges Bergmassiv an Pakistans Nordgrenze. Jährlich reisen mehrere Tausende Bergtouristen der ganzen Welt hierher, um eine der größten Herausforderungen für Bergsteiger zu bewältigen. Ist der Mount Everest mit 8848m der höchste Berg der Erde, gilt der K2 (8611m) im Karakorum als der gefährlichste und anspruchsvollste Gipfel der Welt.

Um den Anstieg zu wagen, muss zunächst eine anspruchsvolle Reise zum Concordiaplatz auf etwa 4600m auf sich genommen werden. Diese besteht aus einer etwa zweitägigen Autofahrt über den Karakorum Highway. Anschließend muss noch eine etwa 8 Stunden lange Jeepfahrt zurückgelegt werden. Für viele Bergsteiger gilt schon dieser Weg als schwere Hürde. Hier muss sich der Sportler ganz auf die Fähigkeiten der lokalen Fahrer verlassen. Die Strecke ist ohne genauste Kenntnisse nicht zu bewältigen. Nach einer ca. siebentägigen Trekkingtour erreicht man schließlich das Camp am Concordiaplatz.

Dort angekommen lässt sich ein paradiesisches Bergpanorama erblicken. Von diesem faszinierenden Ort aus lassen sich alle 4 Achttausender des Karakorum beobachten. Neben dem K2, sind auch der Broadpeak, sowie Gasherbrum 1 und Gasherbrum 2 in direkter Nähe. Etliche Siebentausender können nicht ganz mit den Gipfeln der Welt mithalten. Diese reihen sich rund um den Platz auf, sodass das „Herz des Karakorums“ in Mitten der gewaltigen Berge einen Platz bildet.

Am „Königssaal der Berggötter“, wie der Ort oft genannt wird, befinden sich 10 der 30 höchsten Berge der Welt in einem Umkreis von weniger als 30 Kilometer – ein atemberaubender Ort, der nicht nur Extrembergsteiger begeistert.

Trotz aller Schönheit der pakistanischen Bergwelt, zahlen viele Menschen jährlich für die Faszination mit ihrem Leben. Die Besucher wagen nach der Rast oft den Aufstieg zum gefährlichsten Gipfel der Welt – des K2s. Versuchten hier bis zum Jahr 2010 346 Menschen den Aufstieg, starben 48 beim Auf- und weitere 32 beim Abstieg. Der Reiz des Concordiaplatzes und ihrem Panorama bleibt dennoch ungebrochen.