Mit Rassismus werden Tag für Tag Menschen in ihrem Alltag konfrontiert. Sei es Rassismus aufgrund des Geschlechts, der Herkunft oder bestimmter Vorlieben. Es ist nahezu unmöglich diesem noch aus dem Weg zu gehen.
So ist es auch Amir Mansoor widerfahren, auf der Suche nach einer Toilette ging er in eine Kneipe. Dort wurde er gefragt, wieso er hier sei, man habe doch kein Taxi bestellt. Aufgrund seines Aussehens wurde er in eine Schublade gesteckt. Doch Mansoor weiß, er ist nicht allein mit seiner Geschichte.

©PakBann e.V.

Deshalb hat sich der gebürtige Pakistaner etwas ausgedacht, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. All diese Geschichten sollen auf die Bühne um ein Verständnis dafür zu wecken. Es ist eine Kooperation zwischen dem pakistanisch-deutschen Kulturverein PakBann, dem Frankfurter Begegnungs- und Servicezentrum Höchst und der Initiative Bunter Tisch. Auf die Premiere in Frankfurt- Höchst haben sich die Darsteller ein Jahr lang vorbereitet. Es sind Geschichten aus dem Alltag, Vorfälle die wirklich passiert sind. Manchmal mag man kaum glauben was man hört, ein Beispiel von vielen ist Karin, die aus der DDR ausgebrochen ist und sich nach der Flucht im eigenen Land fremd fühlt. Ein weiteres Beispiel von Rassismus im Alltag erlebte Mehret Woldai aus Eritrea, jemand habe ihr Waschmittel verkaufen wollen, damit sie ihre Haut weißwaschen kann.
Bei dem Gedanken ist es schwer, den Glauben an die Menschheit nicht zu verlieren. Doch genau das ist es, was die Schauspieler verhindern wollen, es geht ihnen darum ein Zeichen zu setzen, gegen Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Der Ort des Geschehens ist eine Bushaltestelle, wie man sie in Frankfurt an jeder Ecke kennt. Bushaltestellen sind laut Mansoor ein Ort an dem es täglich zu Rassismus kommt, so nennt er sein Stück eben „BusStop“.